Wahrscheinlich einer der beliebtesten Neujahrsvorsätze: Nicht mehr alles bis zum letzten Moment aufschieben. Die Seminararbeit schon in den Ferien anfangen (und nicht erst drei Wochen vor dem Abgabetermin), den (virtuellen) Schreibtisch nicht erst am Abend vor der ersten Vorlesung aufräumen, seriöse Prüfungsvorbereitung, etc…. 

Die Eigenschaft, die man dazu bräuchte, ist: Selbstdisziplin. Doch im Moment tue ich mich ein wenig schwer damit. 

Konkret: Ich plane, jeden Morgen Bücher für eine mündliche Prüfung zu lesen und Fragestellungen und Thesen für zwei Seminararbeiten auszuknobeln (weiter bin ich dort noch nicht gekommen). Damit ich dann am frühen Nachmittag fertig bin und „Ferien“ habe. Soweit zumindest der Plan. In der Praxis vertrödle ich oft den ganzen Morgen und erledige mein Pensum erst am (späten) Nachmittag. Positiv daran ist, dass ich zumindest etwas mache. Dummerweise gerate ich aber so sehr schnell in Stress, weil ich jeweils am Vorabend einen detaillierten Tagesplan aufstelle. Inklusive eventuellen Terminen, Kochen, Pausen und Instrumente üben. Und der stimmt dann natürlich nicht mehr, auch wenn ich am Nachmittag eigentlich genügend Zeitpuffer eingebaut hätte. Und weil der Plan nicht mehr stimmt, fällt es mir noch schwerer, damit anzufangen.

Immerhin: Ich habe jeden Tag eine neue Chance, mein Zeitmanagement in den Griff zu bekommen. Und ich bin auch schon soweit, dass die Pläne durchführbar wären ( und nicht so überfrachtet mit Aufgaben und Terminen sind, dass es zeitlich sowieso nie aufgehen würde).