Matheunterricht — Februar 25, 2017

Matheunterricht

Zuerst einmal Sorry für den langen Unterbruch, aber ich war im Dezember extrem erschöpft, und als ich mich davon erhohlt hatte, ging es weiter mit Familienthemen, neuer Arbeitsaufteilung zu Hause, Bachelorarbeit planen, und so weiter und so fort… Kurz: Es war alles in Bewegung, und es fängt erst jetzt so langsam an, sich zu beruhigen.

So, und jetzt das Bild zum Titel:

Jepp, das ist Mathe. Für angehende Informatiker/Computerlinguisten. Wobei ich das spannender finde als die Mathe in der Schule, da es mehr um Definitionen und Ausdrücke geht als darum, wie man jetzt genau eine Aufgabe löst. In den letzten beiden Stunden hatten wir in erster Linie Mengenlehre und ein bisschen Logik. Für die, die das nie hatten: Logik ist ein formaler Weg, um Aussagen zu formulieren, die entweder wahr oder falsch sein können. Im Endeffekt wird die Aussage in eine Formel umgeschrieben, die dann zum Beispiel innerhalb eines Programms ausgewertet werden kann. Tatsächlich ist Logik fürs Programmieren sehr wichtig, weil man so zum Beispiel sagen kann, dass man am Geldautomat nur Geld abheben kann, wenn der Pincode zur Karte passt. Dem Computer wurde nämlich so was in der Art gesagt: „Wenn der Pincode zur Karte passt, zeige das Menü an, ansonsten breche den Prozess ab“. Die Bedingung, dass der Pincode richtig sein muss, wird mit einer logischen Formel ausgedrückt.

Das Modul ist einerseits super spannend, andererseits gibt es aber auch sehr viel zum Auf- und Nachbereiten. Aber immerhin ist die Vorlesung so klar strukturiert, dass ich bei jeder Folie weiss, in welchem Unterkapitel im Buch der Stoff nochmals erklärt wird. Das erhöht die Motivation ungemein.

Ein Nachteil gibt es noch: Angehende Informatiker haben das Modul (im Gegensatz zu mir) sehr früh im Bachelorstudium. Das zeigte sich gerade in der letzten Stunde:
Der Dozent erklärte mehrere Dinge sehr schnell, und wenn man nicht besonders konzentriert war, verlor man leicht den Faden. Erfahrenere Studenten holen sich entweder die Folien von der Online-Plattform der Uni und versuchen, wieder einzusteigen, oder verschwinden diskret (es  gibt keine Anwesenheitspflicht), oder verbringen die Zeit diskret mit etwas anderem. In dieser Vorlesung begannen einige, leise zu schwatzen, was extrem störte. Deswegen waren auch TippEx und Leimstift meine besten Freunde bei der Nachbereitung (sieht man ja auch auf dem Bild sehr schön).

Morgen mache ich dann noch das letzte Teilkapitel der letzten Vorlesung, danach geht es weiter mit der Bachelorarbeit. Über die schreibe ich später noch mehr.

 

Die kürzeste Vorlesung meiner Unilaufbahn… — September 20, 2016

Die kürzeste Vorlesung meiner Unilaufbahn…

… dauerte gerade einmal fünf Minuten. Das ist (leider) kein Witz.

Doch zuerst ein wenig zum Hintergrund: Ich muss ein Informatik-Modul wiederholen, dass ich vor einem Jahr knapp nicht bestanden hatte. Der entsprechende Kurs wurde inzwischen aber neu aufgebaut (Änderung der Studienordnung), deswegen wird mein Kurs nur noch in einer Sparversion mit drei Veranstaltungen (Infoveranstaltung und zwei Repetitorien) und der Abschlussprüfung angeboten, die nur von Repetierenden belegt werden darf.

Die Infoveranstaltung für die Repetierenden war heute, zusammen mit der ersten Vorlesung von denen, die den neuen Kurs belegen. Ich hatte deswegen nicht erwartet, dass ich volle neunzig Minuten dort sein muss. Doch ich dachte, dass sie dort noch einige wichtige Details durchgeben würde, vor allem, da offensichtlich erwartet wurde, dass auch die Repetierenden dort erscheinen.

Denkste.

Zweite Folie in der Präsentation: Hinweis, dass die Repetierenden anwesend sein sollten, Infos aus dem Vorlesungsverzeichnis, die Ermahnung, sich wirklich im richtigen Kurs einzubuchen, und anschliessend: „Repetierende können jetzt gehen oder bleiben.“
Da der Saal sehr voll bis leicht überfüllt war, überliess ich meinen Platz jemand anderem und ging.

Eine Rundmail für beide Kurse hätte es auch getan. Dank Lernplattform sollten sogar die Mailverteiler automatisch erstellt werden können. Und Leute, die die Hinweise auf den Kursseiten, im Vorlesungsverzeichnis und auf der Lernplattform nicht mitbekommen haben, werden wegen diesen fünf Minuten auch keinen Aha-Effekt haben. Falls sie diese nicht sowieso geschwänzt haben.

Sorry übrigens, falls es technisch im Moment gerade ein bisschen schräg zu und her geht, ich teste gerade eine neue App:)

(Über)aktuelle Informationen — Januar 17, 2016

(Über)aktuelle Informationen

Aktuell warte ich noch auf die Note einer Informatikprüfung, die ich vor Weihnachten geschrieben (und hoffentlich bestanden) habe. Als ich letzte Woche mal auf der Webpage des Moduls nachschauen wollte, wann die Ergebnisse veröffentlicht werden, fand ich – die Daten für das Frühjahrssemester 2016.

Oder anders gesagt: Ich könnte jedem genau sagen, wann im Sommer die Ergebnisse für die Prüfungen kommen.
Nur nicht, wann ich meine bekommen sollte.