Wie war dein Semesterstart? — Oktober 22, 2016

Wie war dein Semesterstart?

Diese Frage stellt Hermione in ihrem Blog.

Mein Semesterstart war ziemlich durchwachsen. Einerseits gab es organisatorische Dinge wie zum Beispiel die kürzeste Vorlesung, die ich je erlebt habe, und einige andere organisatorische Spässe des einen Teilfaches dieser Vorlesung. Dann kommen natürlich noch meine im letzten Beitrag angesprochenen psychischen Schwierigkeiten hinzu, und zusätzlich scheinen noch einige Familienmitglieder einen alten Konflikt wieder aufwärmen zu wollen, und ich bin inzwischen anscheinend auch in die Schusslinie geraten. Yippieh. Nicht.

Auf der anderen Seite habe ich in diesem Semester zwei spannende neue Vorlesungen in den Musikwissenschaften, und ich bin in Sachen Selbstdisziplin und Lernen besser, als ich gedacht hatte. Denn in diesem Semester habe ich viele Dinge, die ich selbstständig erarbeiten muss und demenstprechend ist meine Woche nicht so straff durchorganisiert. Und dank dem Antidepressivum kann ich auch wieder fokussiert arbeiten. Vorher konnte es teilweise sein, dass mich Kleinigkeiten so sehr aus der Bahn brachten, dass man mich anschliessend mehrere Stunden zu nichts gebrauchen konnte. Was beim selbstständig arbeiten natürlich ganz toll ist. Und Hermiones Blog samt dazugehöriger Twitter- Lerngruppe ist da natürlich auch sehr motivierend:)

Meine Hauptprojekte bis zum ersten November sind im Moment eine Seminararbeit in Linguistik und die Vorbereitung auf das eine Repetitorium meiner Wiederholungsprüfung. Wobei die Seminararbeit natürlich vorgeht, da ich die wirklich am ersten November abgeben muss, um das Modul zu bestehen. Beim Repetitorium hingegen ist es nicht so schlimm, wenn ich mit dem Stoff nicht ganz durch bin, denn es geht eigentlich mehr darum, Unklarheiten im Stoff zu beseitigen, (wobei ich die Dozenten auch via Lernplattform mit Fragen löchern könnte). Eine gute Vorbereitung wäre natürlich trotzdem toll, vor allem, weil ich dann schon für den Dezember vorgearbeitet hätte und danach nur noch den Stoff vertiefen müsste.

Mal schauen, wie gut das klappt. Zuerst versuche ich jedenfalls, einen Entwurf der Seminararbeit hinzukriegen. Dort habe ich nämlich ein bisschen viel Zeit mit dem Statistikprogramm vertrödelt, so dass ich jetzt etwas Gas geben sollte…

Virus oder Medikament? — Oktober 10, 2016

Virus oder Medikament?

Seit letzter Woche habe ich ein Antidepressivum von meiner Psychiaterin verschrieben bekommen. Grund dafür war, dass es mir psychisch schon seit längerer Zeit nicht mehr gut ging, und deswegen schlug sie vor, mit einem Medikament zu stabilisieren. Besonders, da vor einigen Wochen die Vorlesungszeit wieder angefangen hat und ich deswegen auch mehr unter Druck stehe als in den Ferien.

Seit ich vor knapp einer Woche mit dem Medikament angefangen habe, geht es mir – psychisch – wieder besser. Doch gerade jetzt fühle ich mich körperlich nicht gerade fit, und ich weiss nicht, ob das jetzt gerade ein Virus oder eine Nebenwirkung ist. Bei den Nebenwirkungen des Medikaments wäre ich immer noch unter „sehr häufige Nebenwirkungen“, es besteht also kein Grund zur Sorge.

Jedenfalls sollten sich diese Nebenwirkungen eigentlich langsam verflüchtigen, und da ich mich erst seit den letzten zwei Tagen nicht so toll fühle, ist die Chance hoch, dass ich virusbedingte Probleme habe. Was die Sache allerdings auch nicht besser macht, denn mein Medikament hat eine ellenlange Liste von Medikamentengruppen, mit denen Wechselwirkungen auftauchen können. Kurz: Ich kann fast nichts aus der Hausapotheke anwenden, ohne zuerst einen Arzt oder Apotheker zu fragen. Ausserdem sollte ich in den nächsten Tagen noch die Dosis des Antidepressivums erhöhen, aber wenn das bis Morgen nicht besser ist, frage ich nochmals bei meiner Psychiaterin nach.

Im Moment scheint es so, als könnte ich nicht mal ein Antidepressivum einnehmen, ohne auf irgendwelche aussergewöhnlichen Probleme zu stossen.