Ruhige Zeiten — August 9, 2016

Ruhige Zeiten

Im Moment sind Semesterferien – und damit eine Art grosses Sommerloch. Wobei ich mich eigentlich schon auf einige Prüfungen Ende nächstes Semester vorbereiten will (sonst muss ich alles gegen Ende der Vorlesungszeit oder über Weihnachten machen). Bloss ist meine Selbstdisziplin nicht gerade die Beste. Weswegen ich manchmal bewusst an die Uni fahre, weil ich dort mehr in der Öffentlichkeit bin und deswegen auch eher das Gefühl habe, ich müsste arbeiten. Zwar schaut mir niemand wirklich auf die Finger, und es gibt auch Studenten, die an der Uni Pokemon Go spielen – wenn ich an der Uni besser arbeiten kann, fahre ich halt an die Uni. Einziger Nachteil: Da ich unter anderem für eine Programmierprüfung üben muss, muss ich oft den Laptop mitnehmen. Und meiner ist im Vergleich zu anderen heutigen Geräten ziemlich sperrig. Aber solange er noch tadellos funktioniert, werde ich keinen neuen kaufen.

Die Ferien sind auch die Zeit, in der ich mich bevorzugt mit Lern- und Organisationstechniken beschäftige. Denn während den Ferien habe ich die Nerven, neues Verhalten einzuüben. Wenn ich mitten im Prüfungsstress bin, müssen die neuen Strategien sitzen. Dann habe ich anderes zu tun als über effiziente Wege nachzudenken. Ausserdem kann ich in den Ferien Strategien auch austesten, ohne das sie unbedingt funktionieren müssen. Wenn ich mit einer Strategie nichts anfangen kann, kann ich immer noch wechseln, ohne dass es eine Katastrophe gibt.

Im Moment habe ich aber sehr wenige feste Termine. Was es schwerer macht, nicht den ganzen Tag zu schlafen oder sich mit irgendetwas die Zeit zu vertreiben. Und mit irgendetwas meine ich wirklich Tätigkeiten, bei denen nichts sinnvolles (persönlich oder beruflich) herauskommt. Nicht, dass dieses irgendetwas machen nicht seinen Sinn hätte – aber wenn man über einen Monat Ferien hat, braucht es zwischendurch auch fordernde Tätigkeiten.

Neugieriger Zeitgenosse — Juli 2, 2016

Neugieriger Zeitgenosse

Neulich in der Voliere:

Ich: *öffne die Tür der Futterklappe*

Mönchssittich: *landet am Rand des Futterplatzes*

Ich: *nehme das Tablett mit dem alten Futter*

Mönchssittich: *guckt sich verträumt die Umgebung an*

Ich: *beginne, die Tür der Klappe zu schliessen*

Mönchssittich: „QUIIIIIEEEEETSCH!“ *hechtet zur Tür und inspiziert das Gebäudeinnere*

Ich: *passe auf, dass ich dem neugierigen Vogel beim Schliessen nicht den Schnabel einklemme. Und grinse*

Vorlesungsfreie Zeit — Juni 25, 2016

Vorlesungsfreie Zeit

Von Laien gerne auch „Ferien“ genannt. Theoretisch zum Vor- und Nachbereiten da, praktisch wird das meiste in die Vorlesungszeit gestopft, was daran liegt, dass die Prüfungen oft am Ende der Vorlesungszeit stattfinden. Lernphase gibt es nicht. Ich hätte mir heute nicht bei einer Online-Zeitung die Kommentare über faule Studenten reinziehen sollen.

Themenwechsel: Ich habe alle Leistungsnachweise, die ich noch dieses Semester erbringen muss, zumindest eingereicht. Die Prüfung, die ich im letzten Beitrag erwähnt habe, habe ich bestanden (wenn auch nicht besonders gut) und ich warte jetzt noch auf die Bewertung einer Arbeit, die ich letzten Sonntag abgegeben habe. Bei dieser Arbeit wurde es gegen Ende sehr knapp, ich war deshalb froh, als ich die Bestätigungsmail des Dozenten gesehen habe. Immerhin scheint meine Arbeit soweit in Ordnung zu sein, dass er sie überhaupt korrigiert:)

Mit meinem Musiklehrer läuft es einigermassen. Ich konnte ihm klar machen, dass ich bis zum 19. viel zu tun habe und deswegen nicht so viel üben kann. Inzwischen läuft auch ein kniffliges Stück einigermassen. Nach den Ferien gibt es übrigens einen Wechsel, da er nach den Ferien nicht mehr an der Musikschule arbeitet.

Bei den Vögeln sind schon seit längerem spannende Zeiten angebrochen. Die sind gerade fleissig am Nachwuchs aufziehen, und ein Raubvogel legt sich in Sachen Brüten/Aufzucht richtig ins Zeug – was allerdings für die Pfleger nicht sehr vorteilhaft ist. Denn er nimmt seinen Job als Beschützer so ernst, dass das Füttern ein richtiges Abenteuer ist. Vor allem, weil man zum Füttern reingehen müsste. Mein Chef meinte zwar, ich hätte keine Probleme, wenn ich den Besen mitnehmen würde, aber besagter Vogel hat trotzdem ziemlich scharfe Krallen. Meine Taktik bestand bisher darin, ihm das Futter zu zeigen. Was auch aus seiner Sicht ein gutes Argument ist, mich kurz reinzulassen…

Was mich zu etwas bringt, was ich dringend erledigen muss: Abklären, ob die Tetanusimpfung wiederholt werden muss. Wobei der Rest der Impfungen auch überprüft werden sollte…

Wenn man nachts um zwei noch wach ist… — Mai 19, 2016

Wenn man nachts um zwei noch wach ist…

…ist der Grund dafür hoffentlich eine tolle Party. Bei mir ist es leider eher so, dass mir eine Arbeit, ein Konzert, eine Prüfung und die suboptimale Situation in der Musikschule im Kopf herumschwirren.

Diese Woche musste ich aufschreiben, wie oft und was ich auf der Geige übe. Weil mein Musiklehrer mir nicht glaubt, dass ich mir Mühe gebe.

Und vermutlich wird er mein Protokoll in der Luft zerreissen, weil ich nicht genau seinen Anweisungen gefolgt bin. Merkt euch: Wenn man sich nach über zehn Jahren Geigenunterricht bei einer anderen Lehrerin dazu erdreistet, eine andere Methode und Herangehensweise als mein aktueller Lehrer zu haben, funktioniert sein ganzer Unterrichtsansatz nicht. Und dabei geht es nicht um wirklich substanzielle Probleme. Es sind Dinge wie: Den richtigen Ton durch perfekte Handtechnik finden vs. sich einprägen, wie der Ton zu klingen hat und diese Tonvorstellung nachzuspielen. Wenn es um Feinheiten in der Handtechnik geht, bin ich miserabel. Ist auch mit einer eigenen Diagnose begründet. Theoretisch weiss er das. Praktisch verbucht er es wahrscheinlich unter Modediagnose, weil es ja nicht sein kann, dass jemand mit motorischen Schwierigkeiten Geige spielt. Und es wird heutzutage sowieso überdiagnostziert, oder jemand macht einen Onlinetest und nimmt die daraus resultierende Verdachtsdiagnose als bestätigte an. Bei mir wurden beide allerdings durch entsprechend ausgebildete Fachpersonen nach detaillierten Abklärungen gestellt. Viele Menschen gehen bei solchen Geschichten übrigens automatisch von Modediagnosen oder mangelndem Selbstwertgefühl aus. So als Input für eventuelle zukünftige Artikel anderer Autoren, die dieses Vorurteil bestimmt verfestigen werden.

Was ich mit Motorik nicht leisten kann, kann ich mit meinem Gehör, dem Kopf und etwas mehr Übungszeit zumindest soweit ausgleichen, dass ich mich auch an schwierige Stücke wagen kann. Aber Gehör und Kopf sind dummerweise nicht seine geliebte Handtechnik, mit der ich mich seit mehr als einem halben Jahr abgequält habe. Ohne seinen Anforderungen je zu genügen. Ich habe es wirklich versucht. Aber automatisieren klappt leider nicht, und im Moment mag ich daran nicht weiterarbeiten. Es ist zu frustrierend. Und ausserdem nicht besonders wichtig, da ich den Mangel ziemlich gut kompensieren kann. Es reicht auf jeden Fall, um ein schönes Hobby zu haben. Und mehr will ich ja gar nicht.

Und jetzt… jetzt raubt mir dieses Problem unter anderem die Kraft, die ich für die Arbeit und die Prüfung brauchen könnte. Denn ich versuche, das Problem aufzuklären. Aber wenn die andere Seite nicht will…

Immerhin verlässt er im Sommer die Schule. Dann gibt es sowieso  einen Lehrerwechsel. Aber ich fände es trotzdem toll, wenn ich mich bis dahin nicht ständig mit meinem Lehrer streiten müsste.

Mit der Prüfung und der Arbeit ist es eigentlich das gleiche Problem wie immer. Die Zeit vergeht wie im Flug, und eigentlich wollte ich schon mit beiden weiter sein. Es wäre aber noch nett, wenn jemand meinem Hirn erklären könnte, dass es für Nachtschichten doch etwas zu früh ist. Und ich Morgen garantiert wieder spät aufstehen werde und die potenzielle Arbeitszeit deswegen empfindlich schrumpfen wird. Denn eigentlich bin ich aktuell komplett übermüdet…

Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.

Organisationstalent — März 24, 2016

Organisationstalent

Ich habe gerade eine SMS an einen Klavierlehrer geschickt, der mich bei einem kleinen Konzert begleiten sollte. Es ist natürlich von Vorteil, wenn wir das Stück schon vorher einmal zusammen durchgespielt haben. Jetzt gibt es aktuell aber zwei Probleme:

  • Er weiss (noch) nicht, dass ich seine Handynummer von meinem Musiklehrer habe
  • Mein Musiklehrer hat vergessen, ihm die Klaviernoten zu geben. Im schlimmsten Fall muss er  die Klavierstimme bei der Probe von mir kopieren. Ich bezweifle zwar, dass es eine schwierige Begleitung ist (mein Part ist auch nicht besonders schwer), aber es ist alles andere als ideal.

Mal schauen, wie es ausgeht…

Ironie ist… — Februar 29, 2016

Ironie ist…

… wenn man Arbeit aufschiebt, um einen Artikel zu lesen, der Strategien gegen Aufschieberitis vorstellt. Noch ironischer ist es, wenn man die Arbeit noch weiter aufschiebt, um einen Blogbeitrag darüber zu schreiben. Meine Motivation für Hausaufgaben versteckt sich gerade irgendwo (leider nicht auf wordpress.com).

Ansonsten hatte ich in der letzten leicht vollgestopften Woche eine ungeplante Gelegenheit zur Entspannung: Meine allererste Vorlesung fiel aus, weil die Dozentin krank war. Dafür war es dann am nächsten Tag mit dem Dolce Vita zu Ende, als ich bei einem Seminar zwei Texte à ca. 20 Seiten als Hausaufgabe zum Lesen bekam. Den Ersten habe ich inzwischen durchgearbeitet und… er war englisch, gab einen Überblick über mehrere Studien zu dem Thema und das Vokabular deckte sich öfters mal nicht mit dem im Gymnasium gelernten. Mal schauen, wie der zweite Text so ist.

Zusätzlich beschäftige ich mich gerade mit Gregorianischen Chorälen und lerne, Noten in einem Vorläufer des heutigen Notensystems zu lesen.

Und wer jetzt gerade etwas anderes aufschiebt, um diesen Eintrag zu lesen, kann sich hier noch weiter mit dem Thema beschäftigen: So kriegen Studenten Aufschieberitis in den Griff

(Unter)aktuelle Informationen & Co. — Februar 21, 2016

(Unter)aktuelle Informationen & Co.

Nach dem vorletzten Eintrag hier noch die Fortsetzung: Auf der Webpage des Instituts steht, man müsse die Module X, Y, und Z absolviert haben, um mit der Bachelorarbeit anfangen zu können. Im Vorlesungsverzeichnis steht, dass man von diesen drei Modulen dasjenige absolviert haben muss, in dessen Teilgebiet man die Arbeit schreiben will (also wenn ich im Teilgebiet von X die Arbeit schreiben will, muss ich auch nur X absolviert haben).

Jedenfalls steht in der Studienordnung leider die erste Variante und die Studienordnung hat immer das letzte Wort. Das Vorlesungsverzeichnis wird aktualisiert, und ich darf mit der Arbeit frühestens in einem Jahr beginnen, weil die Module X und Z zweisemestrig sind und ich Z noch nicht gebucht habe.

Da die Aktualisierungsfreudigen vom vorletzten Beitrag endlich die Noten bekannt gegeben haben und ich eine halbe Note unter „genügend“ bin, ist das nicht wirklich tragisch. Dafür darf ich mir überlegen, in welcher Variante ich Prüfung in einem Jahr wiederholen will. Da es ab dem nächsten Herbstsemester eine Reform gibt (die letzte habe ich knapp verpasst) wird dieses Informatikmodul neuerdings mit der Programmiersprache Python angeboten (bisher wurde dort mit Java programmiert). Soweit ich weiss, kann man aber die Prüfung nochmals mit Java wiederholen.

Mal schauen. Jedenfalls habe ich dadurch in diesem Semester Zeit, um einen Englischkurs der Uni zu belegen. Hatte ich eigentlich schon länger geplant, aber bis jetzt war der Stundenplan auch so schon voll genug.

Neue Perspektiven — Januar 30, 2016

Neue Perspektiven

Eigentlich ist das hier kein Blog über Autismus. Eigentlich. Da ich aber 24 Stunden im Tag, 7 Tage die Woche und 365 Tage im Jahr (ganz zu Schweigen von den 23 Jahren, die ich schon lebe, und allen auf diesen Beitrag folgenden Jahre) Autistin bin (und ich dementsprechend auch nur aus einer autistischen Perspektive schreiben kann), muss ich mich zwangsläufig immer wieder mit diesem Thema befassen. 

Vor bald vier Jahren habe ich die Diagnose Aspergersyndrom bekommen, was eine Unterkategorie von Autismus ist (wie Kannersyndrom und atypischer Autismus). Diese Kategorien werden aber in letzter Zeit immer unwichtiger, weil alle im so genannten Autismusspektrum verschmolzen werden. Unglücklicherweise führte das zum Diagnosenamen Autismusspektrumsstörung, mit dem viele Autisten Mühe haben. Denn der Name betont, wie die Diagnosekriterien, das defizitäre, also die Schwierigkeiten im Alltag. Eventuelle Vorteile wie Konzentration auf Details (praktisch, um Dinge zu suchen) und die hohe Konzentrationsfähigkeit (wenn ich voll konzentriert bin, brauchen meine Mitmenschen manchmal mehrere Anläufe, um meine Aufmerksamkeit zu erregen) werden dadurch den Nachteilen (Schwierigkeiten beim Umgang mit Mitmenschen) untergeordnet. (Ziel für die Ferien: Eigene Seite für Autismus erstellen. Ich schweife gerade komplett ab).

Zurück zum Thema: Gerade tut sich im Bereich Autismus bei mir unglaublich viel. Einerseits habe ich die beiden Bände des Schattenspringers von Daniela Schreiter (www.fuchskind.de) bei meiner gigantischen Bücherliste für eine mündliche Prüfung mitbestellt und inzwischen auch gelesen. Und dabei habe ich gemerkt, dass ich zwar inzwischen eine Diagnose habe, aber mich wahrscheinlich immer noch in zu vielen Bereichen darum bemühe, sie zu überspielen. Also so zu tun, als wäre ich Nichtautistin. Was nicht immer schlecht ist und manchmal sogar ganz praktisch sein kann (beim Einkaufen oder bei Gesprächen mit anderen Leuten). Das Problem ist, dass dieses Unterdrücken von autistischen Verhaltensweisen Energie beansprucht, die mir dann beispielsweise beim Studium fehlt. Und deswegen ist es für mich sehr vorteilhaft, wenn ich zu Hause solche seltsamen Sachen wie Schinken über Sprachgeschichte lesen oder Details über Papageien herausfinden betreibe (wusstet ihr schon, dass Papageien ebenfalls eine bevorzugte „Hand“ haben? Die meisten Papageienarten halten ihr Futter meist mit dem gleichen Fuss fest). Dummerweise habe ich eben irgendwann in der Grundschule begriffen, dass die meisten Menschen in ihrer Freizeit einen grossen Bogen um Sachbücher machen. Jedenfalls supercoole Jugendliche. Oder sie tun nur so, als ob. Jedenfalls habe ich dieses Verhalten dann auch privat übernommen. Was ich jetzt langsam wieder ändere.

Vielleicht hängt obiges Verhalten auch damit zusammen, dass sich meine Mutter (wir wohnen in einer Art WG zusammen) erst jetzt richtig mit dem ganzen Themenkomplex beschäftigt. Und kürzlich zugegeben hat, dass sie das Thema unterschätzt hat. 

Ich probiere ausserdem gerade aus, ob mir das Schreiben von Wochenplänen mehr liegt als das Schreiben von Tagesplänen. Und laut meiner Ärztin habe ich im Moment auch mehrere Gelegenheiten, um den Umgang mit Menschen zu üben (zum Beispiel sich bei der Studienberatung  beraten lassen, anstatt das Problem alleine lösen zu wollen).

Es tut sich in diesem Bereich also wirklich einiges.

(Über)aktuelle Informationen — Januar 17, 2016

(Über)aktuelle Informationen

Aktuell warte ich noch auf die Note einer Informatikprüfung, die ich vor Weihnachten geschrieben (und hoffentlich bestanden) habe. Als ich letzte Woche mal auf der Webpage des Moduls nachschauen wollte, wann die Ergebnisse veröffentlicht werden, fand ich – die Daten für das Frühjahrssemester 2016.

Oder anders gesagt: Ich könnte jedem genau sagen, wann im Sommer die Ergebnisse für die Prüfungen kommen.
Nur nicht, wann ich meine bekommen sollte.

Selbst-dis-zip-lin — Januar 13, 2016

Selbst-dis-zip-lin

Wahrscheinlich einer der beliebtesten Neujahrsvorsätze: Nicht mehr alles bis zum letzten Moment aufschieben. Die Seminararbeit schon in den Ferien anfangen (und nicht erst drei Wochen vor dem Abgabetermin), den (virtuellen) Schreibtisch nicht erst am Abend vor der ersten Vorlesung aufräumen, seriöse Prüfungsvorbereitung, etc…. 

Die Eigenschaft, die man dazu bräuchte, ist: Selbstdisziplin. Doch im Moment tue ich mich ein wenig schwer damit. 

Konkret: Ich plane, jeden Morgen Bücher für eine mündliche Prüfung zu lesen und Fragestellungen und Thesen für zwei Seminararbeiten auszuknobeln (weiter bin ich dort noch nicht gekommen). Damit ich dann am frühen Nachmittag fertig bin und „Ferien“ habe. Soweit zumindest der Plan. In der Praxis vertrödle ich oft den ganzen Morgen und erledige mein Pensum erst am (späten) Nachmittag. Positiv daran ist, dass ich zumindest etwas mache. Dummerweise gerate ich aber so sehr schnell in Stress, weil ich jeweils am Vorabend einen detaillierten Tagesplan aufstelle. Inklusive eventuellen Terminen, Kochen, Pausen und Instrumente üben. Und der stimmt dann natürlich nicht mehr, auch wenn ich am Nachmittag eigentlich genügend Zeitpuffer eingebaut hätte. Und weil der Plan nicht mehr stimmt, fällt es mir noch schwerer, damit anzufangen.

Immerhin: Ich habe jeden Tag eine neue Chance, mein Zeitmanagement in den Griff zu bekommen. Und ich bin auch schon soweit, dass die Pläne durchführbar wären ( und nicht so überfrachtet mit Aufgaben und Terminen sind, dass es zeitlich sowieso nie aufgehen würde).