Es ist unglaublich, dass am Wochenende in Paris eine Anschlagsserie stattfindet – und hier geht das Leben einfach weiter. Mit Alltagssorgen, die mir im Vergleich zu dem, was die Opfer und ihre Angehörigen in Paris durchmachen, trivial erscheinen.

Heute um Zwölf gab es an meiner Uni eine Schweigeminute. Es gibt nichts besseres, um die Sprachlosigkeit auszudrücken, die nach solchen Ereignissen herrscht. Denn welche Worte können das Entsetzen, die Trauer, das Mitgefühl ausdrücken? Eigentlich bleiben nur Phrasen.

Trotzdem sage ich: Ich wünsche allen Betroffenen viel Kraft.